Freitag, 15. Juni 2012

Bundestag beschlussunfähig! Deutschland zeigt Demokratie die rote Karte.

Ein Kommentar:


Es geht um das Betreuungsgeld, und die Koalition mobilisiert nicht ihre eigene Mehrheit - etwas peinlich, aber nicht unüblich, da die relative Mehrheit wohl angesagt gewesen wäre, wenn die Opposition sich der Abstimmung gestellt hätte. Doch muss sie das?


Inhaltlich subventioniert das Betreuungsgeld die Wohlhabenden, die ihre Babysitter nun vom Steuerzahler bezahlen lassen können, also auch vom Geringverdiener, der womöglich sogar ALG II (Hartz IV als Aufstockung) beantragt hat, weil er sonst als z.B. Busfahrer nicht das Existenzminimum aufgrund seines Verdienstes erwirtschaften kann.


Kurios, dass dieser Busfahrer das Betreuungsgeld übrigens nach dem aktuellen Gesetzentwurf nicht bekommen würde, weil es generell für Hartz IV Empfänger nicht gilt, obwohl vor allem Geringverdiener eigentlich Extra Geld anstatt extra Belastungen nötig haben.


Es ist zwar durchaus verständlich, dass man denen entgegen kommen will, die ihre Kinder zu Hause haben wollen, und nicht in Kitas etc. 'abschieben' wollen, aber wäre dies durch ein Grundeinkommen nicht viel einfacher?


Das Kindergeld reicht vorne und hinten nicht, ein Kind wirklich zu ernähren und zu kleiden. Auch das Elterngeld ist für viele ein tropfen auf den heißen Stein, weswegen Deutschland langsam ausstirbt, während die, bei denen Familie einen höheren Stellenwert wie Selbstverwirklichung haben, mehr werden - zurecht.


Der Selbstverwirklichungswahn hat die Gesellschaft zu Eigenbrötlern, zu rücksichtslosen Egoisten umerzogen, was den Bankenkollaps gefördert hat, die Eigenverantwortung ins Absurde geführt hat, weil man trotz allem überall auch ein gewisses Maß an Solidarität braucht, damit eine Gesellschaft überhaupt funktioniert.


Um also wirklich soziale Gerechtigkeit zu verwirklichen, wäre es nötig, erst einmal zu schauen, wer eigentlich wirklich Hilfe braucht, und dann wird man feststellen, dass man mit dem Untergang des Einen (z.B. Schlecker, insbesondere deren Angestellte, die zu Erziehern umgeschult werden sollen), nicht so einfach den Untergang einer anderen 'Baustelle' verhindern kann.


Gesprächsbedarf ist also genug vorhanden, doch die Opposition verweigerte sich (so die Meinung der Koalition). Da das Gesetz aber verhindert wurde, wird das Sommerloch wohl bestens gefüllt, weil nun tatsächlich ausgiebig drüber gesprochen werden kann, weswegen die Linken des Bundestages genau diesem Vorwurf durch ihr taktisches Manöver eine Absage erteilten. 


Es war eine vordergründige rote Karte zur Demokratie, aber ebenso wurde eine Verlängerung erzwungen, bei der man nun alle Fragen und Schwierigkeiten klären kann, die noch angesagt sind.


Vom Chefredakteur Alexander Kloos.

Dienstag, 15. Mai 2012

Zukunftsweisende Politik in Heidelberg.

Soziale Innovation empfiehlt #OB #Kandidaten #Kloos den #Piraten als Arbeitsgruppe.
Zudem wird die #Demo am 9.6.2012 Gegen #ACTA unterstützt

Montag, 14. Mai 2012

Modernisierung...

Die 'Geschäftsführung' hat gerade beschlossen, Internet auf den Full hd flatscreen tv zu installieren.
:-)
Nun kann man YouTube, Facebook u.v.m. Auf dem mega Bildschirm sehn.
Klar,
Dass es enorm viele weitere Apps (und Spiele) dazu gibt...
"Memory" ist gerade der Hit. Die Redaktion sucht fieberhaft eine weitere Schildkröte & delphin...

Montag, 7. Mai 2012

Deutscher Einmarsch in Österreich am 05. Mai 2012 - ein Bericht

VORABBERICHT:

Da die örtlichen Presseagenturen ein wirres Bild der Wanderung im Kleinwalsertal liefern, hier nun eine Art Gegendarstellung:

An einem bewölkten Morgen des 5. Mai im dritten Jahrtausend ereignete sich ein Ereignis, das jeden jemals dagewesenen Blitzkrieg in den Schatten stellte:
Keine Verluste auf beiden Seiten!
Wie dies zustande kommen konnte ist allen Beteiligten zu verdanken, auf beiden Seiten - nur die Deutsche Polizei war wie üblich ferntötend unterwegs...

Unser embedded Journalist AK:

Kurz vor der Aktion

Auf dem Parkplatz

Diskussion, wie man sich gegenüber Parkgebühren verhalten hat...

Ansässige Bewohner helfen, den Weg zum Wanderpfad zu finden...


Auf deutscher Seite die große Frage, wie es zur Herberge zurück geht...

Netter Weise kam die Polizei, um den Weg zu weisen...

Man folgte ihr brav...

Angekommen (wieder Österreich), stellte die Polizei einen Fahrservice zum bequemen Zurückkommen zur Herberge zur Verfügung...


Aber deswegen nahm man die Strapazen der langen Anreise ja nicht auf sich, sondern nahm eine Abkürzung zu Fuß...

Eine schöne Gegend, man könnte sie fast annektieren (und so)...

Hin und wieder Photos, die rein gar nichts aussagen (keine Symbolkraft haben und so)...

Nach langem Marsch, der von der Polizei empfohlen wurde, ruhte man sich aus, um die Heimreise bewältigen zu können...

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Es wird darauf verwiesen, dass die PARTEI auch Recht auf Urlaub hat, und auch Arme, die sich nur günstige gebrauchte Bundeswehrklamotten kaufen können, das Recht auf Wärme haben. Dies sieht nicht jeder so, aber man lässt es wohl drauf ankommen...

Dienstag, 10. April 2012

Grass und kein Ende

Wer hat nun eigentlich mehr Angst?
Israel vor dem Iran, der Iran vor Israel, oder der Rest der Welt vor den beiden Staaten?
Vor den Völkern hat man wohl kaum Angst, weil die wollen keinen krieg, weder Israel, noch die des Irans, und der Rest hat andere Probleme.
Isch aber auf einen Aspekt, eine Facette zu konzentrieren, diese hochzustilisieren ist so lange OK, so lange die anderen Aspekte nicht all zu sehr dadurch in den Hintergrund treten.
Die verbale Kriegsführung, die ja seit Jahren angesagt ist, wird schlicht auch au den Rest übertragen, die damit überfordert und schockiert sind.
Nun,
ein Morgenkaffee ist so lange nicht schlecht, so lange man dadurch keinen Herzinfarkt oder ähnliche 'Späße' bekommt. Was heißt:
Wenn die Beteiligten die (mehr oder weniger legitime) Fokussierung dahingehend nutzt, sich über Themen wie (schleichender oder abrupter) Völkermord, Existenzrecht u.s.w. Gedanken macht, um dadurch Ideen entwickelt, die weltweit für mehr zivilisierte (und somit fruchtbare) Auseinandersetzung und mehr Autonomie sorgt, ja dann ist doch alles bestens !?

Donnerstag, 23. Februar 2012

Am 25. Februar gehen die Leute wieder gegen ACTA auf die Straße.


Am kommenden Samstag finden in Heidelberg einige Flashmobs statt, gegen Hunger, gegen Ausgrenzung Armer bei Bildungsangelegenheiten und gegen die weitere beschneidung der Meinungsfreiheit.

So beginnt eine länger andauernde Kundgebung am besagten 25.02.2012 um 16 Uhr auf dem Friedrich Ebert Platz in Heidelberg, wobei neben dem Flashmob dann auch eine Rede gehalten wird. Um 17 Uhr ist dann der nächste auf dem Uni-Platz, und um 18 Uhr auf dem Rathausplatz. 

Zu allen Orten kann man dann Infos in Verbindung mit ACTA hören (& via Flyer auch lesen), die von absolut kompetener Seite kommt, alles aufedeckt, und eben nicht dieses gesetz auf das Internet runterreduziert.

Mit ACTA wird die Armut verschärft und die Ausgrenzung voran getrieben - nicht umsonst wurde als Kundgebungsstart der Platz vor dem Jugendamt gewählt. Man nimmt der Jugend immer mehr, drängt sie in die Illegalität, und dagegen sprachen sich über 400 Teilnehmer bei der letzten Demo aus, die von Occupy Heidelberg (in Person der ehemalige OB Kandidat Alexander Kloos) in kürzester Zeit organisiert wurde, und unter ihrem Dach die LINKE & die Piraten hat.

Deutschland weit ist der 25.02.2012 übrigens ein Protesttag, der nächste größere wird der 31.03.2012 sein (gegen Armut & Ausgrenzung).

Sonntag, 12. Februar 2012

Anti ACTA Demo in Heidelberg am 11.2.2012: Doppelt so viele Teilnehmer wie beim Bildungsstreik!

Anti ACTA Demo in Heidelberg am 11.2.2012:
Doppelt so viele Teilnehmer wie beim Bildungsstreik!
Man hatte nur ca. 2 Wochen Zeit zur Mobilisierung und wollte trotzdem dezentral auch in Heidelberg eine Kundgebung abhalten und sich nicht einfach Mannheim anschließen, die seit längerem diesbezüglich schon organisierten.
Also beschloss man unter dem Dach von Occupy Heidelberg, dass auch in Heidelberg am 11.02.2012 eine Kundgebung stattfinden soll, inklusive Infotisch & Demo, was angemeldet und organisiert werden musste.
Der ehemalige OB Kandidaten Alexander Kloos meldete sich freiwillig, hier die Koordination zu übernehmen, klärte die rechtlichen Dinge und führte dann auch die Demo an, die vom Uni-Platz zum Rathaus ging, und an der mehr wie doppelt so viele sich beteiligten, wie ein jahr zuvor beim Bildungsstreik der Studenten, was übrigens bei gefühlten 20 Grad mehr statt fand.
Der Protest startete im Internet, hauptsächlich durch die Piraten, die bei diesem Thema die Spezialisten sind und deswegen auch die erste Rede nach Absprache mit dem Veraanstalter (Occupy Heidelberg in der Person von A.K.) halten durfte.
Es wurde eine menschliche Krake gebildet, die ACTA symbolisieren sollte, danach startete die Demo, mit weit mehr Teilnehmern, wie die Polizei (300) angab.
Die Zahl wurde nach Meinung mancher seitens der Polizei deswegen nach unten 'korrigiert', weil sonst mehr Beamte hinzugezogen hätten werden sollen, doch während der ganzen Kundgebung waren nicht mehr wie 2 (!) im Einsatz, die auch den umständen entsprechend (letztlich) nichts zu tun hatten, sich sogar teilweise mit den Infomaterial (der Piraten) eindeckten um bescheid zu wissen.
0 Tote, 0 Verletzte, und 0 Ausschreitungen oder Ärgernisse - eine schöne Bilanz, die sich sehen lassen kann.
Dass alles friedlich und zivilisiert abging, war auch den Ordner zu verdanken, die für Sicherheit sorgten, der Platz, sogar alles, was in Verbindung mit der Kundgebung stand, war danach sogar letztlich sauberer (kein Müll auf dem Boden) wie sonst, wenn Samstags in Heidelberg etwas ab geht.
So wurden beim Infostand am Bismarkplatz über 5000 Flyer zum Thema ACTA verteilt, auch die GRÜNEN baten höflichst darum, auch ihre Flyer (gegen AKWs) auf dem Info-Tischen von uns auslegen zu dürfen - was ihnen gewährt wurde.
Alles klappte bestens, ein Zeichen von hoher Proffessionalität, was sich auch daran zeigte, dass das Bündnis (hauptsächlich) von Piraten & LINKE, unter dem Dach von Occupy dermaßen gut funktionierte, dass die vielen Hundert Teilnehmer der Kundgebung zu jeder Zeit - trotz eisiger Temperaturen - gut gelaunt und gut bei der Sache waren.
Dass andere Parteien ihren Mitgliedern oder Räten teilweise mehr oder weniger einen Maulkorb verpassten irritierte. Trotzdem konnte das nicht einmal manchen von der jungen Union davon abhalten, tolle Photos zu machen und sich solidarisch zu den gerechtfertigten Protesten zu zeigen.
Dass in den vielen Stunden keinerlei Agression oder Unmut zu spühren war, obwohl das Umfeld mehr wie feindlich sich gegen die teilnehmer zeigten (immerhin ging es gegen unbarmherzigen Kommerz, und das in der Kommerzmeile Heidelbergs), ist vor allem den überaus zivilisierten und kompetenten Orga-Team von Occupy zu verdanken, das trotz begrenzter Zeitfenster alles bestens auf die Reihe brachte, es gab schlicht keinen Grund zum Ärger.
Nach der Demo ist vor der Demo,
weswegen HBGS & Occupy Heidelberg dazu aufruft, sich auch weiteren Protesten gegen die soziale Kälte und Staatswillkür zu stellen.

Hier nun ein paar Photos:
ANTI ACTA Demo in Heidelberg
unter dem Dach von Occupy Heidelberg
Uni-Platz:
Occupys anti ACTA  Demo in Heidelberg IV
Occupys anti ACTA  Demo in Heidelberg V
Occupys anti ACTA  Demo in Heidelberg II
Auf dem Weg zum Rathaus:
Occupys anti ACTA  Demo in Heidelberg I
Occupys anti ACTA  Demo in Heidelberg III