Wissenswertes über die OB Kandidaten:
Die etablierte Presse wird nicht müde, zu betonen, dass z.B. OB Kandidat Alexander Kloos vor 8 Jahren unter 1% der Stimmen bekam; hierzu gibt es einiges anzufügen:
1. Er war der einzige, oder einer der wenigen, die nachhaltig darauf hinwiesen, dass "erst die Straßen saniert werden sollten, bevor man Großprojekte angeht". Diese Meinung hatte vor 8 Jahren keine Mehrheit, inzwischen ist aber wohl jeder froh, dass Heidelberg ein S21, BER oder Elb-Philharmonie erspart geblieben ist.
2. Ebenfalls OB Kandidat Kloos wurde regelrecht als Diffamiert, da er die Ansicht hatte, dass der "Faule Pelz" geschlossen gehört. Inzwischen ist hier auch klar, dass er dicht macht.
3. Kloos hatte wohl als einziger das Metropolsozialticket im entscheidenden Wahlgang auf seiner Agenda, was die SPD inzwischen sogar durchgesetzt hat. Rein sachlich folgt die SPD diesem Kandidat also, doch für eine Unterstützung reichte es offensichtlich diese wie letztes mal nicht - dafür aber für Ideenklau?
4. Obwohl der "OB der Nichtetablierten" (wie sich Kloos öfters nennt) in der Zwischenzeit einige der größten Demos Heidelbergs (mit)organisiert hat (gegen ACTA, Soli Demo für die Aktivisten des Gezi Parks in der Türkei), an denen sich die Grünen direkt oder indirekt beteiligten, wurde in der etablierten Presse behauptet, dass er kommunalpolitisch nicht sonderlich aktiv war (um es freundlich zu formulieren). Auch die Grünen selbst bzw. einflussreiche Teile davon meinen, dass er nicht so richtig reinpassen würde. Aktuell jedoch, ruft sogar Landtagsabgeordnete T.B. dazu auf, sich mehr um die Flüchtlinge zu kümmern, was OB Kandidat Kloos schon seit ca. einem Jahr macht.
Und was lernt man daraus?
Wirklich unabhängige Nachrichten sind sehr wichtig, sofern man tatsächlich wissen will, was Sache ist, und sich nicht für blöd verkaufen lassen will, und dafür auch noch zahlt...
Das aktuelle Programm/ HP von dem genannten Kandidaten finden sie übrigens hier. Da findet man einiges interessante, z.B. über das BGE für Kinder u.v.m., was übrigens sofort schon umsetzbar wäre, da es eine linke Mehrheit im Gemeinderat gibt, und er übrigens der womöglich einzig richtige linke Gegenkandidat.
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Freitag, 12. September 2014
Mittwoch, 17. Oktober 2012
Der Union stirbt die Klientel weg...
Der Union stirbt die Klientel weg...
Während FDP aber auch SPD Wählerinnen meistens eher gebildet sind, ist in der Union oft ein bodenständiges Maß an Bildung unter Frauen angesagt.
Herd, Hof & Kinder, an und für sich nichts schlechtes - aber wie sieht das dann mit der Rente aus?
Ein Grundeinkommen in 5 Schritten wäre die Lösung:
Zuerst 200.- Euro für alle in der BRD, d.h., das Kindergeld würde aufgestockt werden, und die Kindergeldkasse könnte man wegrationalisieren.
Beim nächsten Schritt (auf 400.- €) könnte man dann auch die Hartz IV Unterdrückung abschaffen, wobei Wohngeldämter vorerst noch bestehen bleiben würden. Jugendämter könnten auch aufgelöst werden, weil Kindergartenplätze damit finanziert wären (zum Teil zumindest), und man dieses Amt zwecks Bezuschusser nicht mehr bräuchte. Auch der Unterhalt für Kinder würde für Entrechtete wegfallen - mehr Luft für alle!
Wenn dann 600 € Grundeinkommen angesagt wäre kommt man an einen heiklen Punkt, bei dem Neoliberale gerne aufhören würden, mit der fadenscheinigen Begründung, dass Arbeit ja lohnen müsse. Dies ist natürlich falsch, da Arbeit beim Heidelberger BGE Modell (von Alexander Kloos) 1000 € BGE & 500 € Steuerfreibetrag sieht, wer will dann also auf 500 Kröten extra verzichten?
Wenn dann 800 € angesagt ist, könnte man viele Wohnmgeldämter in günstigen Gebieten auch schließen, bei 1000 € überall, da man zur Zeit mit 1000 € gut zurecht kommt. Stellt sich nur die Frage, warum das kaum einer will...
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