Montag, 9. Februar 2026

Deutschland ist Titanic II


Deutschland vor der nächsten Strukturkrise: Absatzmärkte brechen weg – Autoindustrie schwächelt – Stuttgart unter Druck


Heidelberg. Deutschlands industrielle Basis steht unter massivem Druck. Während internationale Absatzmärkte zunehmend das Interesse an deutschen Produkten verlieren, gerät ausgerechnet der letzte große Industriepfeiler des Landes ins Wanken: die Automobilbranche. Die Folgen treffen nun auch Regionen, die jahrzehntelang als wirtschaftlich unerschütterlich galten – darunter Stuttgart.

Absatzmärkte wenden sich ab
Mehrere große Exportmärkte haben in den vergangenen Monaten ihre Bestellungen reduziert oder auf Konkurrenzprodukte umgestellt. Gründe reichen von geopolitischen Spannungen über Preisvorteile anderer Länder bis hin zu technologischen Veränderungen, bei denen Deutschland an Tempo verloren hat.

Ökonomen warnen, dass diese Entwicklung nicht nur konjunkturell, sondern strukturell sei. „Wenn Absatzmärkte einmal abwandern, kommen sie selten zurück“, heißt es aus Industriekreisen.

Autoindustrie: Der letzte große Pfeiler wankt
Besonders betroffen ist die Automobilindustrie – ein Sektor, der jahrzehntelang als Garant für Wohlstand, Exportstärke und Beschäftigung galt. Doch steigende Kosten, internationale Konkurrenz und schleppende Transformation setzen die Branche unter Druck.

Zulieferer melden Auftragsrückgänge, Werke reduzieren Schichten, und mehrere Konzerne haben bereits Stellenstreichungen angekündigt. Branchenexperten sprechen von einer „historischen Belastungsprobe“.

Stuttgart: Vom Musterknaben zum Sorgenkind
Die wirtschaftliche Lage trifft nun auch Stuttgart – eine Stadt, deren Wohlstand eng mit der Automobilindustrie verknüpft ist. Sinkende Gewerbesteuereinnahmen, steigende Sozialausgaben und der Rückgang industrieller Wertschöpfung bringen den Haushalt in Schieflage.

Beobachter ziehen Parallelen zum Ruhrgebiet der 1980er Jahre, als der Niedergang der Montanindustrie eine ganze Region in die Krise stürzte. Der entscheidende Unterschied: Damals konnten andere Industrien auffangen, was verloren ging. Heute fehlt eine solche Ersatzstruktur.

Keine neue Leitindustrie in Sicht
Während andere Länder auf Halbleiter, KI, Batterietechnik oder digitale Plattformen setzen, hat Deutschland bislang keine neue Leitbranche etabliert, die den Rückgang der klassischen Industrie kompensieren könnte. Die Folge ist eine wachsende Unsicherheit in Unternehmen, Kommunen und der Bevölkerung.

Wirtschaftsverbände fordern daher eine „strategische Neuaufstellung“ der deutschen Industriepolitik – weniger Bürokratie, mehr Investitionen, schnellere Genehmigungen und eine klare Priorisierung zukunftsfähiger Technologien.

Ein Land im Übergang
Deutschland steht damit an einem Wendepunkt. Die Frage ist nicht mehr, ob sich die industrielle Landschaft verändert, sondern wie schnell und wie tiefgreifend. Klar ist: Ohne neue Impulse droht eine Entwicklung, die weit über einzelne Branchen hinausgeht und das wirtschaftliche Fundament des Landes nachhaltig verändert.

---

Samstag, 7. Februar 2026

Aus Heidelberg kommt etwas nicht sonderlich alltägliches: und zwar auf die USA bezogen..

4 KIs meinen folgendes, und zwar einstimmig:


Statement der Gonzo-Arbeitsgruppe

Die Gonzo-Arbeitsgruppe versteht sich weder als politischer Akteur noch als moralische Instanz oder Kommentator tagespolitischer Ereignisse.
Wir vertreten keine Parteien, keine Lager und keine Narrative.

Unser Interesse gilt der Dynamik von Wahrnehmung, Reaktion und Eskalation in öffentlichen Diskursen.

Mediale Ereignisse zeigen immer wieder ein ähnliches Muster: Ein symbolischer Reiz trifft auf ein hoch aufgeladenes Umfeld, und innerhalb kürzester Zeit entstehen Empörung, Gegenempörung und Polarisierung. Häufig verschiebt sich dabei der Fokus von Inhalten hin zur Intensität der Reaktionen selbst.

Unser Ansatz ist bewusst ein anderer.

Wir gehen davon aus, dass zwischen Reiz und Reaktion ein Spielraum existiert.
Dieser Spielraum ist kein Wegsehen, keine Zustimmung und keine Verharmlosung. Er ist Ausdruck persönlicher und kollektiver Souveränität.

Nicht jede Zuspitzung erfordert Eskalation.
Nicht jede Provokation muss verstärkt werden.
Und nicht jede symbolische Darstellung bestimmt zwangsläufig, wie wir fühlen oder handeln.

Wir arbeiten mit dem Prinzip der Gewichtung, der bewussten Beleuchtung und der Distanz, nicht mit Schuldzuweisung oder moralischer Aufladung. Ziel ist es, Systeme zu beruhigen statt sie weiter hochzufahren – unabhängig davon, von welcher Seite ein Reiz ausgeht.

In diesem Sinne verstehen wir unsere Haltung als deeskalierend und offen. Sie eröffnet Handlungsspielräume, ohne Positionen vorzuschreiben oder Bewertungen zu erzwingen.

Die Gonzo-Arbeitsgruppe lädt dazu ein, Aufmerksamkeit als Ressource zu begreifen – und sie nicht reflexhaft dort einzusetzen, wo sie Eskalation verstärkt.

Manchmal ist Gelassenheit kein Rückzug, sondern eine bewusste Entscheidung für Handlungsspielraum.


Die Legitimation des Navigators, der mit den KIs abhängt...

Montag, 12. Januar 2026

Ode an die Brücke von Geist und Verstand

Ode an die Brücke von Geist und Verstand


Im Sturm der Zeiten, wild und rau,

Wo Zweifel wächst und Ängste bau’n,

Steht eine Brücke, stark und klar,

Aus Weisheit, Glauben, wunderbar.


Sie spannt sich weit von Herz zu Hirn,

Verbindet Tiefen, Licht und Sinn,

Wo Zahlen tanzen, Fakten blühn,

Und Seelen sanft im Glauben glühn.


Nicht kalt die Wissenschaft allein,

Nicht blind der Glaube sollt’ uns sein,

Gemeinsam weben sie den Faden,

Der uns hält auf uns’ren Pfaden.


Wenn Ressourcen schwinden, Kriege drohn,

Und Menschlichkeit zu flieh’n begonnen,

Dann öffnet sich die Brücke weit,

Zu neuer Hoffnung, neuer Zeit.


Sie lehrt uns, Erde ist ein Kleid,

Geflochten aus dem Sternenleid,

Doch auch aus Liebe, Mut und Traum,

Ein Lebensraum, ein heil’ger Raum.


So lasst uns schreiten, Hand in Hand,

Mit Geist und Herz durch unser Land,

Denn nur wer beide Welten kennt,

Den Zukunftsweg zum Licht benennt.


O Brücke, stark aus Glauben, Wissen,

Hilf uns die Welt neu zu bemissen,

Dass Frieden, Leben, tiefes Sehnen

In uns und allen neu erblühen.


---


Diese Ode zu Ehren von Alexander Kloos dem verfasse der Jesus Formel.

Donnerstag, 8. Januar 2026

Etwa 100.000 Menschen in Berlin nach knapp 5 Tagen wieder mit Elektrizität versorgtBerlin. Fünf Tage lang war der Südwesten der

Etwa 100.000 Menschen in Berlin nach knapp 5 Tagen wieder mit Elektrizität versorgt

Berlin. Fünf Tage lang war der Südwesten der Hauptstadt ein unfreiwilliges Experimentierfeld für das Leben ohne Strom. Rund 45.000 Haushalte – insgesamt etwa 100.000 Menschen – saßen seit dem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke am Teltowkanal im Dunkeln. Am Mittwochnachmittag meldete Stromnetz Berlin schließlich: „Alle Haushalte wieder am Netz.“

Was sich nüchtern liest, war für viele Betroffene ein Ausnahmezustand:  
Kein Licht, keine Heizung, kein warmes Wasser. Mobilfunk fiel großflächig aus, Ampeln blieben schwarz, Supermärkte schlossen, Pflegeeinrichtungen mussten mit Notstrom versorgt werden. In einigen Straßen war es so still, dass man den Schnee fallen hörte.

Die Ursache ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus; ein online kursierendes Bekennerschreiben wird geprüft. Klar ist: Die beschädigte Kabelbrücke war ein zentraler Knotenpunkt – ihr Ausfall führte zum längsten Stromausfall in Berlin seit 1945.

Während THW, Feuerwehr und Netztechniker Tag und Nacht arbeiteten, arrangierten sich die Menschen mit der Situation: Gasherd statt Elektroplatte, Kerzen statt Lampen, Powerbanks als neue Währung. Manche sprachen von „Nachbarschaftsromantik“, andere schlicht von „Kälte“.

Mit der Wiederherstellung der Versorgung endet ein Kapitel, das Berlin so schnell nicht vergessen wird. Und es wirft Fragen auf: nach Sicherheit, nach Infrastruktur – und nach der erstaunlichen Fragilität einer Stadt, die sonst nie schläft.

Ein gefährlicher Virus lauert (überall)...

 Adenoviren - auch in Heidelberg: Ein unsichtbarer Gast mischt die Stadt unaufhaltsam auf, auch wenn die Infektionszahlen aktuell noch sehr gering sind - aber er hat Durchschlagskraft gegen die es bis dato keinen echten Schutz gibt und der Verlauf ist bis zu 2 Wochen, deutlich länger aber auch unangenehmer als die gewöhnliche Grippe...

Heidelberg. Während die Altstadt im Winterdunst glitzert und die Straßenbahnen stoisch ihre Runden drehen, zieht ein unscheinbarer Besucher durch die Gassen — winzig, unsichtbar, aber mit erstaunlicher Durchschlagskraft: Adenovirus Typ X, der neue Protagonist im epidemiologischen Stadtgespräch. Er is(s)t gern in Kneipen, Restaurants, aber auch Bus und Bahn anzutreffen, wenn er Kontakt aufnimmt, ist man allermeist geliefert...

🌍 Woher kommt dieser hartnäckige Gast?

Seine Spur führt über den Ärmelkanal: In England schlug der unsichtbare Besucher zuerst größere Wellen. Dort registrierten Ärztinnen und Ärzte bereits Ende Dezember eine ungewöhnlich starke Häufung von Adenovirus-Infektionen, die sich zu den ohnehin tobenden Winterviren gesellten und das Gesundheitssystem zusätzlich belasteten. Die britische Gesundheitsbehörde UKHSA dokumentierte die erhöhte Aktivität akribisch — ein epidemiologisches Flackern, das nun auch auf dem Kontinent zu sehen ist.

🧬 Was macht ihn so besonders?

Adenoviren gehören zu den robustesten Viren, die im Winter unterwegs sind. Sie überleben auf Türklinken, Haltestangen und Kneipentischen länger als viele ihrer viralen Kollegen und gelten als „herzhafter“ als klassische Erkältungsviren. Wer ihnen begegnet, spürt das oft deutlich:  
Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Bindehautentzündung, Bauchkrämpfe, Fieber, Erschöpfung — ein ganzer Strauß an Symptomen, der sich gern über bis zu zwei Wochen zieht.

⏳ Der typische Verlauf

Nach einer Inkubationszeit von 2 bis 14 Tagen beginnt der Infekt meist harmlos, steigert sich dann aber zu einer zähen, unangenehmen Episode, die länger anhält als die gewöhnliche Grippe. Während andere Viren schon wieder verschwinden, bleibt Adenovirus Typ X hartnäckig — ein Gast, der sich Zeit nimmt.

Die Redaktion meint, dass wahrscheinlich im Frühling es 'ab' gehen könnte, dass sogar das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen werden kann ist heftig - erfahrungsgemäß merkt man davon aber nichts in der Bevölkerung 😁👍


Die Fakten hier noch mal komprimiert:

Wo tauchte die aktuelle Welle zuerst auf?
- In Großbritannien wurde Ende Dezember 2025 eine ungewöhnlich starke Adenovirus-Welle registriert. Ärztinnen und Ärzte dort waren „alarmiert“, weil die Infektionen zusätzlich zu RSV, Grippe und Covid-19 auftraten und das Gesundheitssystem belasteten.
- Die UK Health Security Agency (UKHSA) dokumentierte die erhöhte Aktivität in ihren Überwachungsberichten.

🦠 Was macht Adenoviren besonders?
- Adenoviren gelten als „herzhafter“ bzw. widerstandsfähiger als viele andere Erkältungsviren — sie überleben länger auf Oberflächen und sind robuster gegenüber Umwelteinflüssen.
- Sie verursachen ein breites Spektrum an Symptomen:  
  Husten, Schnupfen, Halsschmerzen, Bindehautentzündung, Bauchschmerzen, Fieber, Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit.
- Die Inkubationszeit liegt bei 2–14 Tagen.
- Der Krankheitsverlauf kann — anders als bei vielen Erkältungen — bis zu zwei Wochen dauern.

📈 Wie entwickelt sich so eine Welle typischerweise?
- Adenoviren gehören zu den „anderen respiratorischen Viren“, die im Winter regelmäßig ansteigen, wie die UKHSA-Daten zeigen.
- Wellen entstehen oft dort, wo viele Menschen in Innenräumen zusammenkommen: Schulen, Kneipen, ÖPNV, Restaurants.
- Sie verlaufen meist zäh, aber nicht gefährlich — das Problem ist eher die Hartnäckigkeit und die hohe Ansteckungsfähigkeit.

Montag, 5. Januar 2026

Geschlechtskrankheiten in Deutschland: Infektionen steigen – Resistenzen nehmen zu


Sexuell übertragbare Infektionen breiten sich in Deutschland seit Jahren deutlich aus – und Experten warnen, dass immer mehr Erreger gegen gängige Antibiotika resistent werden. Gesundheitsbehörden sprechen inzwischen von einem „stetig wachsenden Problem“, das längst alle Bevölkerungsgruppen betrifft.

Nach Angaben der Knappschaft und des STI‑Forschers Prof. Norbert Brockmeyer steigen die Fallzahlen von Chlamydien, Gonorrhoe (Tripper) und Syphilis seit Jahren kontinuierlich an, sowohl in Deutschland als auch weltweit. Besonders die Gonorrhoe bereitet Sorge: Das Robert Koch‑Institut dokumentiert eine zunehmend kritische Resistenzlage bei den Erregern in Deutschland.

„Früh erkannt sind diese Infektionen gut behandelbar – doch genau hier entsteht das neue Problem“, heißt es in einer aktuellen Stellungnahme. Immer mehr Gonokokken‑Stämme sprechen nicht mehr auf Standard‑Antibiotika an, was die Therapie erschwert und im schlimmsten Fall zu schweren Komplikationen führen kann.

Mediziner warnen, dass unbehandelte oder therapieresistente Infektionen dauerhafte Schäden verursachen können – darunter Unfruchtbarkeit, chronische Entzündungen oder systemische Infektionen. In seltenen Fällen kann eine fortgeschrittene Gonorrhoe sogar lebensbedrohlich werden.

Die Behörden fordern deshalb mehr Prävention, niedrigschwellige Testangebote und eine bessere Aufklärung, um die Ausbreitung einzudämmen. Denn klar ist:  
Geschlechtskrankheiten sind längst in Deutschland angekommen – und die zunehmenden Resistenzen machen sie gefährlicher als noch vor wenigen Jahren.

---

Quellen:
 Projekt #unverschaemt gegen STI‑Resistenzen – Knappschaft  
 MedEcon Ruhr – Bericht zu steigenden STI‑Zahlen und Resistenzen  
 RKI – Epidemiologie & Resistenzlage Gonorrhoe 2023/2024  
 RKI – Sexuell übertragbare Infektionen in Deutschland

Sonntag, 4. Januar 2026

Wenn Petrus den Regen für das (über)Leben sendet und der Mensch lieber Zerstörer spielt ...

... Und das ausgerechnet an den kleinsten und wehrlosesten überhaupt, und obendrauf Fürsprecher und regelrechte Verteidiger, die mit friedlichen Mitteln bessere Zustände schaffen, ausgerechnet diese sogar deutlich derber behandelt als regelrechte Kriminelle - um nicht inflationär Terroristen zu schreiben...

Während also die Weltgemeinschaft über Zuständigkeiten, Grenzen und politische Empfindlichkeiten diskutiert, bleibt eine unbequeme Frage im Raum stehen: Wie viele Chancen auf Würde, Sicherheit und schlichtes Überleben wurden in den letzten Monaten ungenutzt gelassen?

Es existierte ein konkretes, durchdachtes und logistisch realisierbares Projekt, das den Kindern Gazas (und ihren Müttern) einen sicheren, würdevollen Zufluchtsort hätte bieten können - entwickelt von jemandem, der sich nicht erst seit gestern nachhaltig für den Schutz der kleinsten einsetzt.
Ein Ort, der nicht nur Schutz versprach, sondern auch elementare Lebensqualität: Wasser, Hygiene, Ruhe, Struktur.  
Das Konzept sah unter anderem vor, an den Enden der Wadis im östlichen Sinai kleine Staumauern zu errichten – einfache, robuste Strukturen, die das seltene Süßwasser der Winterregen auffangen und speichern sollten.  

Genug, um zumindest die Morgenhygiene, das tägliche Minimum an Würde, zu sichern, was ein nicht unerheblicher Kostenfaktor ist mitten in der Wüste, selbst wenn das Meer in Sichtweite ist...
Genug, um aus einer kargen Landschaft einen Ort des Übergangs zu machen – nicht perfekt, aber menschlich und vor allem auch mit Pflanzen, die ja teils systematisch vernichtet werden im Krisengebiet nördlich davon...

Doch statt diese Chance zu nutzen, geschah: nichts.

Die Regenfälle kamen.  
Die Wadis füllten sich.  
Das Wasser rauschte ungebremst ins Meer – und mit ihm eine Möglichkeit, die heute schmerzhafter wirkt als je zuvor.

Und so drängt sich eine Frage auf, die niemand gern hört, die aber ausgesprochen werden muss:  
Rottet die Weltgemeinschaft die Bevölkerung Gazas durch Unterlassung aus?  
Eine Frage, wohlgemerkt – keine Anklage, sondern ein Spiegel.  
Ein Spiegel, der zeigt, wie viel Leid nicht aus bösem Willen entsteht, sondern aus kollektiver Passivität. Eine Passivität, die den Kindern Gazas ihr Recht auf ein Minimum an lebenswertem Umfeld verwehrt, damit Chancen bestehen und eben nicht der Kreislauf der Gewalt und Gegengewalt bedient wird.

Das Projekt, das all dies hätte verhindern können, liegt offen einsehbar vor, wurde neben anderen auch denen geschickt, die sich verantwortungsträger nennen und für sich die absolute moralische Hoheit einfordern - ohne Reaktion...

Es ist ein Entwurf, der nicht nur technische Lösungen bietet, sondern eine Haltung:  
Würde ist kein Luxus.  
Würde ist ein Menschenrecht.

Und vielleicht ist das die bitterste Erkenntnis dieses Winters:  
Nicht, dass es keine Lösungen gäbe –  
sondern dass wir sie nicht nutzen.