Montag, 6. August 2012

Sklaven des Kapitals, Lakaien des Untergangs...

"Neulich kam ein Mitglied der LINKEN auf's Titelblatt" sagte ein Landtagskandidat am Montag Abend in einem Rohrbacher Cafe in Heidelberg. Doch warum?
Er setzte sich dafür ein, dass Hartz IV Empfänger ca. 20 Euro nicht von sich, sondern vom Amt bezahlt bekommen sollen, wenn die Miete zu hoch ist.
Das wiederum unterstützt die Immobilienblase, die auf schäbigste sich nun an den Ärmsten vergreift, meine der Journal
ist, eine Antwort blieb aus...
"Es kommt nicht auf die Verpackung an, sondern auf die Inhalte" meint der inoffizielle OB Heidelbergs (wie er sich gerne nennt). "Heidelberg muss lernen, das Abzocken sein zuz lassen, und reale Mieten verlangen!".
Ja,
"Lernen", da war der Landtagskandidat wieder beim Journalisten - eine nette Umschreibung, wenn man zugeben muss, dass man mal wieder nicht weit genug gedacht hat...

Montag, 30. Juli 2012

Kurpfälzer Social Media Treffen

Am Sonntag den 29. Juli fand ein Treffen von Bloggern und Twitterern aus der Region Heidelberg in der Weststadt statt, das von Valentin (einem 'Pirat') organisiert wurde. Anwesend waren ca. 11 Leute aus unterschiedlichsten Schichten, die sehr konstruktive Gespräche zum Thema uneingeschränkten Zugang zu Informationen & Lebenserhaltung (konkret: Uni-Bibliotheken, aber auch generell: Grundeinkommen, das zur Zeit wohl obligatorische Urheberrecht).
Eher beiläufig wurden auch lokale Probleme der Stadt angesprochen und über Projekte geredet, die Erfolgschancen haben.
Interessant zu erfahren war, dass eine gute 'Bandbreite' an Hintergrundwissen und Engagement anzutreffen war, das sich unter anderem durch aktive (z.B. politische) Mitgestaltung zeigt, so war ein Bundestagskandidat und OB Kandidat anwesend, die wichtige Akzente setzen konnten.
Wer nächstes mal dabei sein will, einfach da mal vorbeischauen oder selber ein Treffen organisieren.

Freitag, 15. Juni 2012

Bundestag beschlussunfähig! Deutschland zeigt Demokratie die rote Karte.

Ein Kommentar:


Es geht um das Betreuungsgeld, und die Koalition mobilisiert nicht ihre eigene Mehrheit - etwas peinlich, aber nicht unüblich, da die relative Mehrheit wohl angesagt gewesen wäre, wenn die Opposition sich der Abstimmung gestellt hätte. Doch muss sie das?


Inhaltlich subventioniert das Betreuungsgeld die Wohlhabenden, die ihre Babysitter nun vom Steuerzahler bezahlen lassen können, also auch vom Geringverdiener, der womöglich sogar ALG II (Hartz IV als Aufstockung) beantragt hat, weil er sonst als z.B. Busfahrer nicht das Existenzminimum aufgrund seines Verdienstes erwirtschaften kann.


Kurios, dass dieser Busfahrer das Betreuungsgeld übrigens nach dem aktuellen Gesetzentwurf nicht bekommen würde, weil es generell für Hartz IV Empfänger nicht gilt, obwohl vor allem Geringverdiener eigentlich Extra Geld anstatt extra Belastungen nötig haben.


Es ist zwar durchaus verständlich, dass man denen entgegen kommen will, die ihre Kinder zu Hause haben wollen, und nicht in Kitas etc. 'abschieben' wollen, aber wäre dies durch ein Grundeinkommen nicht viel einfacher?


Das Kindergeld reicht vorne und hinten nicht, ein Kind wirklich zu ernähren und zu kleiden. Auch das Elterngeld ist für viele ein tropfen auf den heißen Stein, weswegen Deutschland langsam ausstirbt, während die, bei denen Familie einen höheren Stellenwert wie Selbstverwirklichung haben, mehr werden - zurecht.


Der Selbstverwirklichungswahn hat die Gesellschaft zu Eigenbrötlern, zu rücksichtslosen Egoisten umerzogen, was den Bankenkollaps gefördert hat, die Eigenverantwortung ins Absurde geführt hat, weil man trotz allem überall auch ein gewisses Maß an Solidarität braucht, damit eine Gesellschaft überhaupt funktioniert.


Um also wirklich soziale Gerechtigkeit zu verwirklichen, wäre es nötig, erst einmal zu schauen, wer eigentlich wirklich Hilfe braucht, und dann wird man feststellen, dass man mit dem Untergang des Einen (z.B. Schlecker, insbesondere deren Angestellte, die zu Erziehern umgeschult werden sollen), nicht so einfach den Untergang einer anderen 'Baustelle' verhindern kann.


Gesprächsbedarf ist also genug vorhanden, doch die Opposition verweigerte sich (so die Meinung der Koalition). Da das Gesetz aber verhindert wurde, wird das Sommerloch wohl bestens gefüllt, weil nun tatsächlich ausgiebig drüber gesprochen werden kann, weswegen die Linken des Bundestages genau diesem Vorwurf durch ihr taktisches Manöver eine Absage erteilten. 


Es war eine vordergründige rote Karte zur Demokratie, aber ebenso wurde eine Verlängerung erzwungen, bei der man nun alle Fragen und Schwierigkeiten klären kann, die noch angesagt sind.


Vom Chefredakteur Alexander Kloos.

Dienstag, 15. Mai 2012

Zukunftsweisende Politik in Heidelberg.

Soziale Innovation empfiehlt #OB #Kandidaten #Kloos den #Piraten als Arbeitsgruppe.
Zudem wird die #Demo am 9.6.2012 Gegen #ACTA unterstützt

Montag, 14. Mai 2012

Modernisierung...

Die 'Geschäftsführung' hat gerade beschlossen, Internet auf den Full hd flatscreen tv zu installieren.
:-)
Nun kann man YouTube, Facebook u.v.m. Auf dem mega Bildschirm sehn.
Klar,
Dass es enorm viele weitere Apps (und Spiele) dazu gibt...
"Memory" ist gerade der Hit. Die Redaktion sucht fieberhaft eine weitere Schildkröte & delphin...

Montag, 7. Mai 2012

Deutscher Einmarsch in Österreich am 05. Mai 2012 - ein Bericht

VORABBERICHT:

Da die örtlichen Presseagenturen ein wirres Bild der Wanderung im Kleinwalsertal liefern, hier nun eine Art Gegendarstellung:

An einem bewölkten Morgen des 5. Mai im dritten Jahrtausend ereignete sich ein Ereignis, das jeden jemals dagewesenen Blitzkrieg in den Schatten stellte:
Keine Verluste auf beiden Seiten!
Wie dies zustande kommen konnte ist allen Beteiligten zu verdanken, auf beiden Seiten - nur die Deutsche Polizei war wie üblich ferntötend unterwegs...

Unser embedded Journalist AK:

Kurz vor der Aktion

Auf dem Parkplatz

Diskussion, wie man sich gegenüber Parkgebühren verhalten hat...

Ansässige Bewohner helfen, den Weg zum Wanderpfad zu finden...


Auf deutscher Seite die große Frage, wie es zur Herberge zurück geht...

Netter Weise kam die Polizei, um den Weg zu weisen...

Man folgte ihr brav...

Angekommen (wieder Österreich), stellte die Polizei einen Fahrservice zum bequemen Zurückkommen zur Herberge zur Verfügung...


Aber deswegen nahm man die Strapazen der langen Anreise ja nicht auf sich, sondern nahm eine Abkürzung zu Fuß...

Eine schöne Gegend, man könnte sie fast annektieren (und so)...

Hin und wieder Photos, die rein gar nichts aussagen (keine Symbolkraft haben und so)...

Nach langem Marsch, der von der Polizei empfohlen wurde, ruhte man sich aus, um die Heimreise bewältigen zu können...

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Es wird darauf verwiesen, dass die PARTEI auch Recht auf Urlaub hat, und auch Arme, die sich nur günstige gebrauchte Bundeswehrklamotten kaufen können, das Recht auf Wärme haben. Dies sieht nicht jeder so, aber man lässt es wohl drauf ankommen...

Dienstag, 10. April 2012

Grass und kein Ende

Wer hat nun eigentlich mehr Angst?
Israel vor dem Iran, der Iran vor Israel, oder der Rest der Welt vor den beiden Staaten?
Vor den Völkern hat man wohl kaum Angst, weil die wollen keinen krieg, weder Israel, noch die des Irans, und der Rest hat andere Probleme.
Isch aber auf einen Aspekt, eine Facette zu konzentrieren, diese hochzustilisieren ist so lange OK, so lange die anderen Aspekte nicht all zu sehr dadurch in den Hintergrund treten.
Die verbale Kriegsführung, die ja seit Jahren angesagt ist, wird schlicht auch au den Rest übertragen, die damit überfordert und schockiert sind.
Nun,
ein Morgenkaffee ist so lange nicht schlecht, so lange man dadurch keinen Herzinfarkt oder ähnliche 'Späße' bekommt. Was heißt:
Wenn die Beteiligten die (mehr oder weniger legitime) Fokussierung dahingehend nutzt, sich über Themen wie (schleichender oder abrupter) Völkermord, Existenzrecht u.s.w. Gedanken macht, um dadurch Ideen entwickelt, die weltweit für mehr zivilisierte (und somit fruchtbare) Auseinandersetzung und mehr Autonomie sorgt, ja dann ist doch alles bestens !?